Permakultur


Anfänge der Permakultur

Die Geschichte der Permakultur ist noch jung.

Der Begriff „permanent agriculture“ wurde bereits 1911

von dem amerikanischen Agrarwissenschaftler Franklin Hiram King verwendet, um die nachhaltigen landwirtschaftlichen Systeme in China, Korea und Japan

zu beschreiben. Doch richtig begonnen hat die Entwicklung der Permakultur erst in den 1970er Jahren.

Damals legten die Australier Bill Mollison & David Holmgren den Grundstein für die heutige Permakultur.

Inzwischen werden auch soziale Aspekte mit einbezogen. Aus der Permakultur ist ein ganzheitlicher Denkansatz zur Gestaltung von sozialen Siedlungsräumen geworden.


Was ist Permakultur?

Das Konzept der Permakultur zeichnet sich durch Nachhaltigkeit und Effizienz aus. Grundprinzip ist ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen. So ist ein ganzheitlicher Denkansatz entstanden, der davon ausgeht, dass ein Element nie als getrennt vom gesamten System betrachtet werden kann, weil die Wechselwirkungen zwischen Element und System ein wichtiger Bestandteil des einzelnen Elementes sind. Auf kleinem Raum werden Ökosysteme aus mehrjährigen und sich selbst vermehrenden einjährigen Pflanzen und Tierarten geplant und umgesetzt. Die gestalteten Lebensräume organisieren sich größtenteils selbst, erfüllen die menschlichen Grundbedürfnisse und sind ökologisch unbedenklich.